Für Senioren, die selbständig leben, in gewissen Alltagssituationen jedoch Unterstützung benötigen und spezielle Dienstleistungen für den Eintritt der Pflegebedürftigkeit nutzen möchten, ist das betreute Wohnen die richtige Wahl.
Beim betreuten Wohnen ist trotz des hohen Maßes an Eigenständigkeit bei Bedarf Hilfe zur Hand. In der Regel bieten Betreute Wohnungen ein seniorengerechtes Wohnumfeld, das sich in einer speziellen Wohnanlage befindet. Die Bewohner führen ihren Haushalt selbstständig und verfügen über einen abgeschlossenen Wohnraum – Sie sind nicht pflegebedürftig. Es gibt Senioren, die in kleinen Wohngruppen von 3-8 Personen zusammenleben, ebenso wie Senioren, die in Einzel-Appartements leben oder in Mehr-Zimmer-Wohnungen für Paare.
Meist steht ein ambulanter Pflegedienst zur Verfügung, der bei vorübergehender Erkrankung, die Betreuung und Pflege übernimmt. Manche Anbieter unterhalten ein an die Wohnanlage angeschlossenes stationäres Pflegeheim. Zudem werden meist verschiedene Serviceangebote bereitgestellt, etwa ein Mahlzeitendienst, Frisöre, Hausbesuche eines Arztes, Haushalts- und Einkaufshilfen und so weiter. Diese Service-Leistungen werden individuell bezahlt. Häufig gibt es die Möglichkeit, an organisierten gemeinschaftlichen Aktivitäten mit anderen Bewohnern teilzunehmen und soziale Kontakte zu knüpfen.