Jeder Mensch möchte sein Leben aktiv und selbstbestimmt gestalten. Dabei blendet man leicht aus, dass Unfälle, Krankheiten oder hohes Alter dem Grenzen setzen können. Laut Statistischem Bundesamt sind etwa 2,25 Mio. Menschen in Deutschland auf Pflege angewiesen. Aufgrund des demografischen Wandels nimmt die Anzahl an pflegebedürftigen Menschen immer weiter zu. 2030 werden laut Prognosen 1 Million mehr Deutsche dazu gehören als heute.

 

Tritt der Fall der Pflegebedürftigkeit ein, lässt er sich umso besser bewältigen, je besser die Betroffenen informiert sind.

 

Rat und Hilfe bei allen Fragen rund um die Organisation der Pflege und um Leistungsansprüche erhalten Sie bei Pflegeberatungsstellen. Seit dem 1. Januar 2009 hat jeder Pflegebedürftige sogar einen gesetzlichen Anspruch auf Pflegeberatung. Nutzen Sie dieses Angebot!

 

Wo erhalte ich Beratung?

Pflegekassen/Versicherungen:
Informationen über Leistungen der Pflegeversicherung, aber auch anderer Kostenträger (z.B. des Sozialamts) liefern die Pflegekassen und privaten Versicherer. Darüber hinaus beraten sie zur Organisation der Pflege und helfen bei der Suche nach geeigneten Pflegeeinrichtungen oder Pflegediensten.

 

Pflegestützpunkte:
Pflegestützpunkte sind zentrale Anlaufstellen und Ansprechpartner für Pflegebedürftige und deren Angehörige, die eine neutrale und unabhängige Pflegeberatung suchen. Wo sich der nächste Pflegestützpunkt befindet, erfahren Sie von Ihrer Pflegeversicherung oder Pflegekasse.

 

Krankenhaussozialdienst:
Sollte sich bei einem Krankenhausaufenthalt herausstellen, dass der Patient pflegebedürftig geworden ist, ist der Sozialdienst des Krankenhauses die erste Anlaufstelle. Dieser soll den nahtlosen Übergang von der Krankenhausversorgung in die Rehabilitation oder Pflege regeln.

 

Pflegeberatung für privat Versicherte:
Die COMPASS Private Pflegeberatung GmbH, ein Tochterunternehmen des Verbandes der Privaten Krankenversicherung, bietet privat Pflegeversicherten – kostenfrei und unabhängig – Pflegeberatung auf zwei Wegen:

 

Häusliche Pflege oder Pflegeheim?

Tritt der Pflegefall ein, so steht man vor der schwierigen Entscheidung gebe ich meine Angehörigen in ein Alten-/Pflegeheim oder stemme ich das selbst? Fast Dreiviertel aller Gepflegten können durch Angehörige oder mit der Unterstützung von ambulanten Pflegediensten in ihrer gewohnten Umgebung versorgt werden . Es gilt abzuwägen und mit allen Beteiligten zu besprechen, was für ihre individuelle Situation das richtige ist.

 

Die Pflege Zuhause: Trautes Heim – Glück allein?
Zuhause im geliebten Heim versorgt zu werden dürfte wohl das sein, was sich die meisten wünschen. Zwei Drittel aller Gepflegten werden von ihren Angehörigen umsorgt – bei den anderen unterstützt ein Pflegedienst oder übernimmt die Pflege sogar komplett.

 

Pflege durch Angehörige: Wohltuende Fürsorge
So schön diese Vorstellung ist, so muss man sich doch bewusst sein, dass diese Form der Pflege mit sehr hohen Belastungen verbunden ist. Mitunter kann diese Aufgabe Ihr gesamtes Leben auf den Kopf stellen. Sollten Sie sich für diese Form der Pflege entscheiden, so versuchen Sie von Anfang an, die Last auf mehreren Schultern zu verteilen. Binden Sie Nachbarn, Freunde, weitere Familienmitglieder, professionelle Pflegekräfte und auch den Hausarzt mit ein. So haben auch Sie mal frei und die Versorgung des Gepflegten ist auch dann noch sicher gestellt, wenn Sie krank sein sollten.
Überlegen Sie auch, ob vielleicht ein Pflegekurs für Sie in Frage kommt.

 

Pflegedienste: Die helfende Hand
Ambulante Pflegedienste können die Pflege komplett übernehmen oder Sie bei bestimmten Tätigkeiten (z. B. beim Baden) oder zu bestimmten Zeiten (am Wochenende/unter der Arbeitswoche) entlasten. Überlegen Sie daher, wann oder bei was Sie Hilfe benötigen und halten Sie den Zeitrahmen und die Aufgabeninhalte in einem Pflegevertrag fest.
 

Unsere Checkliste erleichtert Ihnen die Auswahl eines ambulanten Pflegedienstes:

Worauf sollte man bei einem ambulanten Pflegedienst achten

(PDF zum Download, 30 KB)

 

Stationäre Pflege: Betreuung rund um die Uhr

Ein Pflegeheim ist heute meistens eine Mischform zwischen Pflege-, Alten- und Altenwohnheim. Was für Sie das richtige ist, hängt davon ab, wie viel Pflege und Hilfe Sie benötigen. Ein Vorteil bei dieser neuen Form ist in jedem Fall, dass Ihr Angehöriger bei einer Verschlechterung seines Zustands innerhalb des Heims umziehen kann.

 

Was oft nicht bekannt ist, Sie haben auch die Möglichkeit Ihre Angehörigen teilstationär unterzubringen. Dies bedeutet, dass Sie den zu Pflegenden beispielsweise nur nachts oder tagsüber ins Pflegeheim bringen. Damit können Sie Ihre Belastung reduzieren und dem Gepflegten ermöglichen, länger zu Hause zu wohnen.

 

Sehen Sie sich die Heime, die für Sie in Frage kommen, genau an und bilden Sie sich Ihre Meinung am besten persönlich vor Ort.

 

Unsere Checkliste erleichtert Ihnen die Auswahl des Heims und kann als Leitfaden beim Gespräch mit der Heimleitung dienen:

Worauf sollte man bei einem stationären Pflegeheim achten

(PDF zum Download, 31 KB)

 
 
 

Einmal richtig angegangen und Sie können das Thema Pflegezusatz-Versicherung wieder vergessen. Denn mit einer auf Sie zugeschnittenen Absicherung vermeiden Sie Risiken.

 
 

Beratungs-Service

Montag bis Freitag 8:00 – 19:00 Uhr -gebührenfrei!

0800-150 10 90

zum Kontaktformular

 
 

Pflege-Ratgeber

Der kostenlose Pflege-Ratgeber bietet Ihnen eine kompetente Zusammmenfassung der wichtigsten Informationen zum Thema Pflege.

Ihr prämierter Partner: